Ja zum Filmgesetz
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Ja zum Filmgesetz

Wer ĂŒber hoch lukrative Streamingplattformen sowie auslĂ€ndische Fernsehsender Filme und Serien in der Schweiz zeigt, soll auch in der Schweiz investieren: Das ist der Sinn des neuen Filmgesetzes, das von National- und StĂ€nderat beschlossen wurde.

Bereits heute sind die Schweizer Fernsehsender verpflichtet, 4% ihrer Einnahmen in Schweizer Filme und Serien zu investieren. KĂŒnftig sollen auch internationale Streamingplattformen und auslĂ€ndische Werbefenster in der Schweiz investieren.

Andrea GmĂŒr- Schönenberger, Mitte

Andrea GmĂŒr- Schönenberger, Mitte

StÀnderÀtin Mitte/LU

«Gerade weil die Schweiz klein und mehrsprachig ist, braucht sie Investitionen in die Kultur! Das Filmgesetz kurbelt die Filmwirtschaft an, ohne dass zusÀtzliches Steuergeld fliesst.»

Ein «JA zum Filmgesetz» fĂŒr mehr Serien, mehr Filme, mehr Schweiz!

Investitionen in der Schweiz statt Geldabfluss ins Ausland

Internationale Streamingplattformen verdienen in der kaufkrÀftigen Schweiz sehr viel Geld. Heute fliessen all diese Einnahmen ins Ausland. Mit dem neuen Filmgesetz soll zumindest ein kleiner Anteil von 4% in der Schweiz investiert werden - statt vorwiegend in amerikanische Produktionen. Im Gegensatz zu anderen LÀndern wird dabei nicht eine Abgabe oder eine Sondersteuer erhoben, sondern eine Investition in der Schweiz vorgegeben.

ï»żMehr Auswahl und mehr Schweiz fĂŒr uns alle

Das neue Filmgesetz ermöglicht mehr Filmstoff, der nah an unseren Leben, unserer Kultur und unserem Land ist. Mehr Schweiz bei Film und Serien bedeutet eine StĂ€rkung unserer IdentitĂ€t. So erhalten Sie auch fĂŒr Ihre neue Lieblingsserie eine viel grössere Auswahl!

ï»żGleich lange Spiesse fĂŒr die Schweiz

Unsere NachbarlĂ€nder haben in ihren Gesetzen bereits Investitionsverpflichtungen fĂŒr Anbieterinnen von Filmen und Serien festgelegt. Die Schweiz muss im internationalen Wettbewerb mithalten können und soll bei Koproduktionen weiterhin berĂŒcksichtigt werden. DafĂŒr braucht auch die Schweiz eine Investitionspflicht fĂŒr auslĂ€ndische Konzerne. Ansonsten verschwindet die Schweiz von unseren Bildschirmen!